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13. November 2019 — 4 Minuten Lesezeit

Für mehr digitale Geschicklichkeit – schnell die passende Technologie finden

Für IT-Verantwortliche entsteht durch die zukünftige Entwicklung der Arbeit und die Aufgabe, eine gut durchdachte Arbeitsumgebung zu schaffen, die Kreativität und Produktivität fördert, ein ganz neuer Verantwortungsbereich.

Vor einigen Jahren kümmerten IT-Verantwortliche sich noch fast ausschließlich um das Bereitstellen neuer Technologien. Doch mittlerweile stellt der Schwerpunkt auf die Arbeitskultur des Unternehmens für sie ein völlig neues Aufgabengebiet dar. Um dabei alles richtig zu machen, ist laut dem Marktforschungsunternehmen Gartner vor allem digitale Geschicklichkeit nötig.

Eine kurze Auffrischung: Was versteht man unter digitaler Geschicklichkeit?

Gartner beschreibt digitale Geschicklichkeit als „die Kompetenz und den Wunsch, vorhandene und aufstrebende Technologien für bessere Unternehmensergebnisse zu nutzen“.

Es geht vor allem darum, digitale Ressourcen bereitzustellen und individuell anzupassen, um Teams mehr Flexibilität zu geben und das Unternehmenswachstum zu fördern.

 

1. Verstehen, was das Unternehmen wirklich braucht

Beim Kauf von Business-Technologien ist einer der größten Fehler, im Unternehmen nicht nach konkret fehlenden Lösungen zu fragen. Lasst euch nicht von unwichtigen Funktionen ablenken, sondern überlegt genau, von welchen Lösungen euer Team am meisten profitieren würde.

Stellt euch ein paar grundlegende Fragen:

  • Wie kann die neue Technologie einen Mehrwert für unser Unternehmen und unsere Kunden schaffen?
  • Wie verringern sich dadurch Störungen im Arbeitsablauf und wie verbessert sich die Zusammenarbeit?
  • Lässt sich diese Lösung unkompliziert in unser aktuelles System integrieren?
  • Welche Tools haben sich im Unternehmen schon bewährt?
  • Worin genau liegt der Wettbewerbsvorteil?

2. Mögliche Anbieter auflisten

Nehmt euch beim Erstellen der Anbieterliste genügend Zeit. Seht euch Fallstudien und Live-Demos an, die zu den Anforderungen eures Unternehmens passen. Informiert euch über die genauen Kosten und den ROI. Welchen quantifizierbaren Wert bieten euch die verschiedenen Lösungen?

  • Wie sieht der konkrete Zeitplan aus?
  • Welche Art von Support braucht ihr?
  • Hat der Anbieter schon Erfahrung in eurer Branche?

3. Ein Proof of Concept durchführen

Führt ein Proof of Concept durch, um Nutzen und Umsetzbarkeit der Lösung zu ermitteln. Holt euch Feedback vom Management und euren Endkunden ein – stellt dafür gezielte Fragen und hört genau zu. Immerhin kann es sein, dass die Software ohne das entsprechende Interesse gar nicht genutzt wird.

Einige Fragen, die ihr bei einem Proof of Concept beachten sollten:

  • Wie können Nutzer auf die Lösung zugreifen? Wie kann ich selbst die Lösung bereitstellen? Kann ich die Lösung in meine Active Directory integrieren und ist sie durch eine Multifaktor-Authentifizierung geschützt?
  • Wie können Nutzer auf die Lösung zugreifen? Ist sie auch mobil verfügbar und ist das überhaupt wichtig?
  • Welche Verwaltungsaufgaben muss ich regelmäßig durchführen, um allen Nutzern aktuelle Informationen über die Software zu liefern?
  • Welche wichtigen Anwendungsfälle sollten Nutzer testen, damit sie sicher sein können, dass die Lösung ihren Anforderungen entspricht? Sind diese schon dokumentiert und wenn ja, wie lange dauern sie (und wieviel Zeit lässt sich so eventuell einsparen)?

4. Ressourcen im Blick behalten und Prioritäten bei der Bereitstellung festlegen

Jede Technologie ist mit unterschiedlichem Wartungs- und Support-Aufwand verbunden. Überlegt, wie die von euch gewählte Lösung immer auf dem neusten Stand bleibt, ohne weitere Kosten zu verursachen.

Ihr müsst genau verstehen, wie gut neue Technologien angenommen werden und welche Ressourcen ihr für die Einführung neuer Technologien braucht. Legt Prioritäten fest und lernt, wie ihr diese umsetzen könnt. Müssen sich neue Technologien zum Beispiel in eure aktuelle Umgebung integrieren lassen oder muss damit nur eine bestimmte Aufgabe erledigt werden?

Stellt auch einige kritische Fragen:

  • Wie aufwendig und zeitintensiv ist die Verwaltung dieser Lösung wirklich?
  • Können wir im Moment überhaupt eine große Veränderung durchführen?
  • Hilft diese Lösung unserem Unternehmen in den kommenden 6 bis 12 Monaten?
  • Wie schnell können Kollegen eingearbeitet und die Akzeptanz der Lösung sichergestellt werden?
  • Wer übernimmt im Unternehmen die Verantwortung für die Lösung?

Mit der immer größer werdenden Menge von Software-Lösungen am Arbeitsplatz werdet ihr leicht von schleichenden Aufgabenausweitungen, Planungsmeetings, Bewertungen und Entscheidungsabläufen ausgebremst. Wenn ihr eure Aufgaben digital geschickt angeht, seid ihr aber so schnell wie von eurem Unternehmen erwartet. Dabei könnt ihr außerdem den von euch vertretenen Werten und Prioritäten treu bleiben.

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