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15. July 2019 — 4 Minuten Lesezeit

Drei Möglichkeiten für verbesserte Kollaboration zwischen Einzelhandelsfilialen und der Zentrale

Eine neuere Arbeitsplatz-Studie von Quantum besagt, dass fast 35 % der Beschäftigten im Einzelhandel mit ihrer Arbeit unzufrieden sind. Die Tragweite des Problems wird deutlich, wenn man sich bewusst macht, dass die Mehrheit dieser Arbeitnehmer in direktem Kundenkontakt steht.

Die Unzufriedenheit ist begründet in unzulänglicher Kommunikation zwischen Filialen und Zentrale sowie einem Mangel an Tools und Geschäftsprozessen, die den Ladenteams ermöglichen, ihre Arbeit effektiver zu verrichten.

Unrealistische Erwartungshaltungen, die Einführung neuer Technologien im Laden ohne den eigentlichen Bedarf von Angestellten und auch Kunden zu verstehen sowie die Überlastung der Teams mit zu vielen Informationen – das sind nur einige der Faktoren, die die Kommunikation zwischen Laden und Zentrale in Richtung Abgrund steuern.

Wir möchten dieses fehlerhafte System reparieren und die Ladenfläche quasi wieder zum Glänzen bringen. Aus diesem Grund haben wir drei Möglichkeiten entwickelt, wie die Zentrale die Kommunikation mit ihren Filialen verbessern kann.

1. Entwickeln Sie neue Arbeitsprozesse für die Läden gemeinsam mit den Läden

Stellen Sie sich einen Moment lang vor, dass Sie selbst in der Filiale tätig sind: Sie beantworten Kundenfragen, füllen die Ware wieder auf und kümmern sich um den Verkauf. Dann erhalten Sie eine neue Anweisung aus der Zentrale, in der Sie aufgefordert werden, Ihre Verkaufsstatistik zu aktualisieren und spontan Inventur zu machen. Sie sollen also einen neuen Arbeitsprozess in Ihre bereits volle Arbeitsroutine integrieren. Wie fühlen Sie sich dabei?

Durch eine solche von oben nach unten ausgerichtete Nachrichtenstruktur können Ladenteams sich bevormundet fühlen. Stattdessen sollten Sie Kommunikationsprozesse fördern, die zwischen Ihnen und Ihren Ladenteams in beide Richtungen verlaufen.

Führen Sie Technologien ein, mit denen Ladenteams direkt Rückmeldung zu neuen Ideen geben können. Dadurch fühlen sie sich stärker an Veränderungen beteiligt. Und wenn Mitarbeiter spüren, dass sie echte Mitglieder eines Teams sind, sind sie zufriedener und somit produktiver.

Zudem ist Feedback aus erster Hand essenziell notwendig, um Arbeitsprozesse zu entwickeln, die in der realen Welt auch tatsächlich funktionieren.

Sie können zur Optimierung sogar noch einen Schritt weiter gehen, indem Sie ein Spezialistenteam konsultieren, das auf Ihr Unternehmen zugeschnittene Geschäftsprozesse und Kommunikationsformen entwickelt. Die Beziehung zwischen Zentrale und den Mitarbeitern im direkten Kundenkontakt wird nämlich deutlich verbessert, wenn Sie Kontaktpunkte vereinheitlichen und konsistente Kommunikationsstrukturen einführen.

2. Führen Sie E-Mail-Regeln ein, damit die Konzentration bei den Kunden und sinnvoller Arbeit bleibt

Um Ihre Ladenteams davor zu bewahren, dass sie in einer Flut von E-Mails untergehen, können Sie Regeln einführen, die dafür sorgen, dass E-Mails nicht zu den Hauptgeschäftszeiten versendet werden. Die Filialkommunikation kann zu einer wöchentlichen Versendung zusammengefasst werden und durch die Implementierung neuer Tools können Sie verhindern, dass E-Mails im Kommunikationsprozess zu viel Gewicht beigemessen wird.

In einer McKinsey-Studie wurde herausgefunden, dass Angestellte 28 % ihrer Arbeitswoche mit dem Lesen und Beantworten von E-Mails verbringen. Hier muss ein Gleichgewicht hergestellt werden, damit Filialleitungen ihre Zeit effektiver investieren können.

Der Vorteil bei der Einführung von E-Mail-Regeln liegt darin, dass Teams sich auf die wichtige Arbeit konzentrieren können. Je mehr Zeit Ihre Mitarbeiter für die Kunden haben, desto mehr profitiert das Einkaufserlebnis der Konsumenten davon.

3. Nutzen Sie die Vorteile von Cloud- und Kollaborationstools

Sie können Inhalte wesentlich einfacher teilen, wenn Sie bei der Kommunikation mit Ihren Läden Cloudtools einsetzen.

Die Verbreitung von Markenrichtlinien, die Implementierung neuer Leitfäden und das Überdenken von Arbeitsprozessen in den Läden lassen sich in der Cloud schneller vollbringen und erzeugen internen Zusammenhalt. Das Volumen von E-Mails, die an die Filialen gesendet werden müssen, wird verringert, und es wird zudem sichergestellt, dass Kunden immer die aktuellsten Informationen erhalten.

Kollaborationstools wie Dropbox sind hier essenziell, denn sie ermöglichen Teams unabhängig von Standorten oder Geräten die Zusammenarbeit an Inhalten – egal ob im Büro einer Filialleitung oder der Geschäftsführung.

Durch Kollaborationstools und die resultierende verbesserte Kommunikation zwischen Zentrale und Ladenteams können Sie ein Verständnis dafür entwickeln, was Ihre Ladenteams tatsächlich benötigen, und wie Sie Arbeitsprozesse optimieren können.

Wenn Sie den Tipps folgen, werden Sie schnell positive Veränderungen bemerken: Die Teams fühlen sich motiviert, voller Energie und als Teil des Ganzen. Die Kommunikation zwischen den Läden und der Zentrale wird effizienter, neue Prozesse können schneller implementiert werden und bessere Ergebnisse lassen dann nicht lange auf sich warten.

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