Smarter bauen: So beschleunigt Dropbox die Baubranche — Dropbox Business - Blog für Unternehmen

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23. August 2018 — 6 Minuten Lesezeit

Smarter bauen: So beschleunigt Dropbox die Baubranche

„Ohne Dropbox ist alles nur ein endloser Papierkram. Wenn es regnet, weicht das Ganze in Nullkommanichts auf, extrem unpraktisch. Wenn am Entwurf was geändert wird, kann ich einen ganzen Stapel an Unterlagen in die Tonne werfen. Mit Dropbox haben wir hingegen immer Zugriff auf die aktuellsten Zeichnungen und Dokumente und alle sind auf dem gleichen, neuesten Stand. Das macht uns das Leben von der Planung bis zum Bau so viel leichter.“ - JP McGann, Director, Buildstruct

Welche Herausforderungen bietet der Bau eines Hauses aus Frachtcontainern? Dazu haben wir uns letzte Woche mit LiD Architecture, einem Architekturbüro in Irland, und Buildstruct, einer spezialisierten Baufirma, getroffen, um über ihre aktuelle Zusammenarbeit beim Design und Bau vom Ringsend House zu sprechen. Es besteht aus sieben Frachtcontainern, ist das erste Haus in Irland, das auf diese Art gebaut wurde, und wirkt laut der Irish Times „… zugleich völlig fremd und doch absolut heimisch.“

Wir haben nachgefragt, woher die Idee für das Projekt kam, welche innovativen Problemlösungen sie dabei genutzt haben und wie Dropbox geholfen hat, diese schöpferische Kollaboration in die Tat umzusetzen.

Das Projekt

„Wir hatten vor ein paar Jahren bei einem Wettbewerb gewonnen, bei dem der Außenbereich der heutigen 3Arena in Dublin designt werden sollte“, erklärt Dougal Sheridan, Co-Director von LiD. „Wir gestalteten dieses Arena-Gebäude aus Frachtcontainern und als wir den Wettbewerb gewonnen hatten, wurden wir von einem Privatkunden angesprochen, um für ihn ein ganzes Haus aus Containern zu bauen. Wir nahmen den Auftrag an und recherchierten ausgiebig, wie wir das Projekt angehen wollten. Dann streckten wir unsere Fühler nach einem Bauunternehmer aus.“

„Irgendwas hat mich an dem Projekt direkt angesprochen“, erinnert sich JP McGann, Director von Buildstruct. „Unsere Firma ist auf ungewöhnliche und komplexe Bauvorhaben spezialisiert und die potenziellen Vorteile durch die Verwendung von Schiffsfrachtcontainern sind gigantisch. Sie beschleunigen den Bauprozess ungemein, sind effizienter und ermöglichen einen phasenweisen Bau. Man kann sogar an einem anderen Ort vorbauen, ehe man die Elemente dann zum Bauplatz transportiert und an die gewünschte Position hebt. Wir wollten unbedingt an diesem Projekt mitwirken, weil es neu und spannend ist, und wir waren begeistert, als wir eingeladen wurden, den Bau zu übernehmen.“

Der Bauprozess

Das gesamte Projekt wurde über Dropbox verwaltet und gestaltet. Von den Entwurfszeichnungen für den Kunden über die ausführliche Planung und das Design bis zum Bau und der Nachbereitung wurde alles zentral über Dropbox verwaltet, und das aus gutem Grund.

Transparenz und Kontrolle

„Nach der ersten Kontaktaufnahme wurde uns Zugang zum Projekt-Ordner in Dropbox erteilt“, erklärt McGann weiter. „Dann haben wir alle relevanten Ordner auch mit unserem Vermessungsteam und den Subunternehmern geteilt. Alle benötigten Informationen waren an einem zentralen Ort und so zusammengestellt, dass jeder direkten Zugriff auf die benötigten Daten hatte, aber niemand auf andere Bereiche zugreifen konnte. Dann stellten wir die Infos für die Architekten zusammen und gaben die Ordner wiederum für sie frei. Wann immer Änderungen am Entwurf vorgenommen wurden, wurden wir alle umgehend benachrichtigt und konnten über diese Kontrollen das gesamte Projekt nachverfolgen.“

Nie wieder E-Mail-Anhänge

Für die Architekten war diese Zusammenarbeit mit den Bauunternehmern, dem Vermessungsteam und den Subunternehmern eine gute Gelegenheit, um Zeit zu sparen und effizientere Arbeitsabläufe zu entwickeln. „Es ist unglaublich nützlich, mit Dropbox einen Knotenpunkt zu haben, über den alle direkt kommunizieren und zusammenarbeiten können“, so Sheridan. „Früher mussten wir Hunderte, wenn nicht sogar Tausende von E Mails mit Anhängen hin- und herschicken. Da den Überblick zu behalten war teilweise wirklich schwierig und häufig ging irgendwo etwas unter, wodurch es zu Verzögerungen kam, was uns Zeit und Geld kostete. Dank Dropbox gab es solche Probleme bei diesem Projekt nicht.“

Schnellere Kommunikation

„Die Designphase wurde ebenfalls unglaublich beschleunigt“, so Deirdre Mc Menamin, Co Director bei LiD Architecture. „Das Ausdrucken von Zeichnungen konnten wir komplett weglassen. Die Kommunikation zwischen den einzelnen Mitarbeitern des Designteams wurde verbessert und beschleunigt. Zwischen den Statikern und den Architekten gab es einen viel direkteren und zeitnahen Dialog und das zeigt sich im gesamten Projekt.“

Flexibles Arbeiten von unterwegs

Sobald die Arbeiten vor Ort beginnen, steht man vor ganz neuen Herausforderungen bei der Kommunikation und auch dem Datenaustausch. „Eines der größten Probleme für mich als Bauunternehmer ist, dass ich nicht den ganzen Tag am Schreibtisch sitze. Und auf der Baustelle kann das Öffnen oder Herunterladen von Dateien ziemlich schwierig sein“, erklärt McGann. „Wenn ich das Dach begutachte oder in einer Baugrube stehe, ist es nahezu unmöglich, die aktuellsten Bauzeichnungen herunterzuladen. Mit Dropbox auf meinem Smartphone und iPad muss ich jetzt hingegen nur ein paarmal tippen, um über alle Änderungen auf dem Laufenden zu bleiben und Kommentare zu schreiben.“

„Während des Baus haben wir alles fotografisch festgehalten“, fährt McGann fort. „Durch Dropbox entstand so ganz automatisch eine Zeitleiste der Fortschritte. Das hat die Nachbearbeitung erheblich vereinfacht, weil die erforderlichen Fotos der einzelnen Bauphasen so immer vorlagen. Und bei diesem Projekt konnten wir die Zeitleisten außerdem an Journalisten und Branchenpublikationen weitergeben, die an dem Gebäude interessiert waren.“

Nachbearbeitung

Neben der Dokumentation des Bauprozesses durch Fotos ist auch vorgeschrieben, dass Gebäude auf Einhaltung der Baubestimmungen überprüft werden. Durch die Verwendung der Frachtcontainer war dieser Schritt umfangreicher als üblich. Doch mit Dropbox als zentralem Knotenpunkt konnte selbst diese komplexe Aufgabe leicht gelöst werden. „Wir haben so unfassbar viel Zeit gespart“, sagt McGann. „Der Unterschied ist unglaublich und wir haben dadurch viel Freiheit und Vertrauen gewonnen. Immer häufiger arbeiten wir mittlerweile an diversen Projekten mit zahlreichen Architekten und da ist Dropbox für uns unverzichtbar geworden. Sicherheitsinfos und Nachbearbeitungs Dokumentationen dieser Projekte sind immer in Gefahr, verloren zu gehen, aber mit Dropbox liegt alles an einem Ort. So können wir nach Projektende ganz leicht die Ordner zusammenstellen und abheften.“

Auf die Frage nach ihrem Blick auf die Zukunft der Baubranche und wie diese Technologie den Sektor nach vorne bringen kann, zeigten sich beide Teams begeistert. „Wir sind ein kleines Büro mit nur drei Mitarbeitern“, fügt Matthew Beattie, Co Director bei LiD hinzu. „Die neuen Technologien ermöglichen uns, genug Zeit und Ressourcen zu sparen, um zahlreichere und größere Projekte zu verwalten. Dropbox war der Dreh- und Angelpunkt unserer Transformation und durch die Integrierung anderer Kernsoftware, die wir verwenden, sieht die Zukunft für uns im Speziellen und die Branche im Allgemeinen fantastisch aus.“

McGann sagt: „Ich nutze Dropbox seit 2012 und habe die Evolution dieses Tools mit Begeisterung begleitet. Tools wie Dropbox sind mittlerweile so benutzer- und teamfreundlich, dass wir damit wertvolle Zeit bei der Verwaltung sparen. Jetzt ist natürlich alles auf Automatisierung ausgerichtet, sodass wir ganz bequem noch weniger machen müssen, um das gleiche Ergebnis zu erhalten. Wir können uns ganz auf unser Unternehmen konzentrieren, und das sind gute Aussichten.“

Mehr Geschichten aus der Baubranche finden Sie hier. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Dropbox Ihrem Bauunternehmen von Nutzen sein kann, erfahren Sie hier mehr.

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