Stress am Arbeitsplatz reduzieren – eine Anleitung für Technikexperten — Dropbox Business - Blog für Unternehmen

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26. Juni 2019 — 4 Minuten Lesezeit

Stress am Arbeitsplatz reduzieren – eine Anleitung für Technikexperten

Studien zeigen, dass einer von fünf von uns irgendwann in seinem Leben mit psychischen Problemen zu kämpfen hat; so verursachen seelische Erkrankungen allein der britischen Wirtschaft Kosten von fast 36 Milliarden pro Jahr.

Diese Zahlen werden noch erschreckender, wenn man den Einfluss von Technologie auf die psychische Gesundheit miteinbezieht: Gefühle von Isolation, das Unvermögen abzuschalten und der Druck beschleunigter Arbeitsanforderungen sind immer weiter verbreitet. Das sind starke Signale dafür, dass IT-Entscheider ihr Augenmerk darauf richten sollten, welche Technologien sie bei der Arbeit einsetzen und wie digitale Tools die Nutzer beeinflussen.

In diesem Artikel stellen wir einige Grundsatzüberlegungen an, um Sie bei der Herausforderung zu unterstützen, eine Kultur und eine Arbeitsumgebung zu schaffen, wegen der Ihre Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen.

1. Mitarbeitern bessere Planbarkeit ihrer Aufgaben möglich machen

Zu den entscheidenden Faktoren, die zu Stress am Arbeitsplatz führen, gehören unerwartete Änderungen in letzter Minute oder das Gefühl eines völligen Kontrollverlusts.

Bieten Sie Tools, die es Ihren Mitarbeitern erleichtern, ihre Termine und Fristen zu kontrollieren. Investieren Sie in Tools wie Trello zur Überprüfung des Stands von Projekten, Zendesk für die Verarbeitung von Kundenanfragen, Jira zur Steuerung der Produktentwicklung oder Notiztools wie Dropbox Paper, damit Ihre Belegschaft weniger Zeit mit der Erstellung von To-do-Listen verbringen muss und mehr Zeit für wirtschaftlich sinnvolle Aufgaben hat.

2. Automatisierung aktiv nutzen

Banale, sich wiederholende Arbeiten sind in jedem Job ein Bremsklotz. Niemand möchte stundenlang Daten eingeben oder immer wieder dieselbe Aufgabe erledigen; das führt zu Apathie und letztendlich Stress.

Digitale Tools, robotische Prozessautomatisierung und maschinelles Lernen können simple Aufgaben übernehmen. Einfache Kundendienstanfragen können zum Beispiel inzwischen von Chatbots verarbeitet werden, die so programmiert sind, dass sie Schlagwörter und Phrasen erkennen und Informationen ohne zusätzliche menschliche Eingaben weitergeben können.

Reden Sie mit Ihren Teams, um ein profundes Verständnis ihrer Arbeitsprozesse zu entwickeln und Bereiche zu bestimmen, die automatisiert werden können. Durch die Fortschritte bei digitalen Tools und Automatisierung finden sich Anwendungen in den unterschiedlichsten Bereichen.

Sie können durch Automatisierung Kosten senken, Prozesse optimieren, und vor allen Dingen Ihre Mitarbeiter durch den Wegfall geistloser Tätigkeiten kreativer und zufriedener machen.

3. Stärker auf Kollaborationstools setzen

Das Gefühl, keinen Überblick über das große Ganze zu haben, nicht zu wissen, wer momentan vielleicht an ähnlichen Projekten arbeitet oder welche Aufgaben bereits abgeschlossen sind, trägt ebenfalls wesentlich zu Stress am Arbeitsplatz bei. Kollaborationstools können hier entgegenwirken.

Der Einsatz von benutzerfreundlichen Tools zur Zusammenarbeit bewirkt einen höheren Grad an Transparenz im gesamten Unternehmen: Teams sind engagierter, schneller zusammen auf dem neusten Stand und in Folge weniger gestresst.

In einer neuen McKinsey-Studie wurde festgestellt, dass Angestellte 28 % ihrer Arbeitswoche mit dem Lesen und Beantworten von E-Mails verbringen. Diese Zeit kann durch den Einsatz von Kollaborationstools drastisch verkürzt werden, da sie allen Beteiligten Übersicht über Projekte und Aktualisierungen und gleichzeitig ortsunabhängige Zusammenarbeit ermöglichen.

Dadurch wird wiederum die Zeit reduziert, die zur Administration erforderlich ist – Teams schaffen mehr und das Unternehmen wird insgesamt effizienter. Fortschritte werden erzielt und eine zufriedene Belegschaft bedient Ihre Kunden effektiv.

4. Teams dauerhaft mit einbeziehen

Unerwartete Änderungen können auch Nerven wie Drahtseile zum Reißen bringen. Sorgen Sie vor und beziehen Sie Ihre Mitarbeiter auch bei technischen Neuerungen mit ein. Implementieren Sie neue Tools mit Bedacht und schulen Sie Ihre Teammitglieder angemessen im Umgang damit.

Arbeiten Sie eng mit Ihrem HR-Team zusammen, um Neuerungen schrittweise zu realisieren. Schaffen Sie bereichsübergreifende Gruppen, holen Sie sich zur Unterstützung des Wandels Ihre Champions an Bord und arbeiten Sie mit Fokusgruppen für frühzeitige Produktdemonstrationen. Mit einem durchdachten Ansatz können Sie nicht nur Stress eliminieren, sondern gleichzeitig die Unterstützung für Ihre Initiativen aufbauen.

Welche Tools und Technologien Sie dabei auch einsetzen – Ihre Arbeitskultur ist ein Schlüsselelement für den Erfolg Ihres Unternehmens; wenn Sie sie optimieren, zeigen Sie Ihren Mitarbeitern Einsatz und können ein erfolgreiches Team aufbauen.

Wenn die Beschäftigten sich ausgebrannt fühlen, sinkt auch die Qualität der Arbeit. Die Mitarbeiter sind dann weniger produktiv und im gesamten Unternehmen macht sich ein Domino-Effekt bemerkbar. Wenn Menschen hingegen zufrieden sind, arbeiten sie produktiver, engagierter und kreativer.

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