Wie digitale Technologien Age UK im Kampf gegen die Einsamkeit unterstützen — Dropbox Business - Blog für Unternehmen

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19. Dezember 2018 — 4 Minuten Lesezeit

Wie digitale Technologien Age UK im Kampf gegen die Einsamkeit unterstützen

Einsamkeit ist ein bedeutendes und ständig wachsendes Problem unserer Gesellschaft. Bevölkerungstrends deuten darauf hin, dass die Anzahl der über 50-Jährigen im Vereinigten Königreich, die unter Einsamkeit leiden, bis 2025/6 auf zwei Millionen angewachsen sein dürfte.

Hier kommt die Seniorenorganisation Age UK mit ihrem preisgekrönten Projekt „Callin Time“ ins Spiel. Dabei handelt es sich um einen kostenlosen Telefonservice, bei dem Freiwillige mit mehr als zweitausend älteren Menschen zusammengebracht werden, um mit einem wöchentlichen Telefongespräch der Einsamkeit entgegenzuwirken.

Dank der Arbeit des Digitalteams bei Age UK bringt der Service jetzt sogar noch mehr Menschen miteinander in Kontakt und sorgt für das dringend benötigte Gemeinschaftserlebnis.

In diesem Blog gehen wir der Frage nach, wie das Digitalteam um Lara Burns, Chief Digital and Technology Officer, viele Prozesse digitalisiert hat. Außerdem beleuchten wir, welche positiven Auswirkungen das auf die Freiwilligen, die Mitarbeiter und die älteren Menschen hatte, die von Age UK unterstützt werden.

So kann digitale Technik bei der Skalierung gemeinnütziger Projekte helfen

Die Verantwortlichen von Age UK beschlossen, das „Call in Time“-Projekt digital anzulegen und so die Organisation bei der Skalierung ihrer Arbeit zu unterstützen. „Zu Beginn mussten unsere internen Teams viele manuelle Arbeitsschritte ausführen“, berichtet Burns. „Alles nahm sehr viel Zeit in Anspruch: die Systeme zu aktualisieren, Formulare auszufüllen und Hintergrundüberprüfungen durchzuführen. Die Reichweite und die Skalierbarkeit unseres Projekts waren somit wirklich begrenzt.“

Das Digital-Team arbeitete eine Zeit lang mit dem „Call in Time“-Team zusammen, um Projektbereiche zu identifizieren, die sich automatisieren ließen. „Wir erstellten Onlineformulare mit Self-Service-Funktionen, mit denen sich Freiwillige registrieren konnten. Außerdem verwendeten wir Algorithmen, um die Freiwilligen automatisch den älteren Menschen zuzuordnen, die ähnliche Interessen haben.“

Zeit- und Ressourceneinsparung durch Digitalisierung

Durch die Digitalisierung des Prozesses konnte Age UK die internen Teams entlasten sowie die Zahl der Freiwilligen und damit auch die Zahl der Senioren steigern, die von der Organisation unterstützt werden können. „Jetzt können wir E-Mail-Aufrufe und -Erinnerungen automatisieren und die Anzahl der bisher manuell durchgeführten Prozesse verringern. Wir nutzen ein VoIP-System (Voice over IP) und machen es unseren Freiwilligen damit so leicht wie möglich, Onlineanrufe zu tätigen.“

Lara Burns erwähnte etwas, das vor der Digitalisierung des Projekts nicht möglich gewesen wäre: „Wenn wir neue Technologien nutzen, um Projekte zu skalieren, hat das insbesondere im gemeinnützigen Bereich viele Vorteile. Die Technik kann dazu beitragen, Arbeitsabläufe zu straffen und die Zusammenarbeit zu verbessern. Am allerwichtigsten ist jedoch, dass wertvolle Zeit und Ressourcen eingespart werden können. Diese können wir dann besser einsetzen, um den Menschen im direkten Kontakt zu helfen.“

Projektunterstützung gewinnen und Transformationsprojekte voranbringen

Bei so einer Erfolgsstory denken Sie vielleicht, dass es ein Kinderspiel sein sollte, Unterstützer für künftige Transformationsprojekte zu gewinnen. Aber in den Gesprächen, die wir mit den Vertretern unterschiedlicher Unternehmen führen, stellen wir oft fest: Ganz so einfach ist es nicht immer. „Unsere größte Herausforderung besteht darin, für diese Transformationsprojekte die Unterstützung der Stakeholder zu gewinnen“, erläutert Burns. „Unsere Umstellung auf digitale Technologien wird genau hinterfragt, da unser Zielpublikum mehrheitlich nicht online unterwegs ist und sich auch kaum mit Technik auskennt. Wenn wir aber jetzt nicht investieren, dann sind wir für die kommenden Generationen nicht vorbereitet.“

Als wir Lara Burns danach gefragt haben, welche Ideen sie habe, um das Problem der Projektunterstützung zu lösen, gab sie uns ein paar tolle Ratschläge mit auf den Weg. „Sie müssen nachweisen können, dass Ihre Aktivitäten etwas bewirken – auf allen Ebenen. Das schaffen wir, indem wir unsere Kollegen mit ins Boot holen. Wir setzen die Lean-Methodik ein, um festzustellen, in welchen Bereichen schnelle Gewinne innerhalb der Organisation erzielt werden können. Außerdem beteiligen wir Teams direkt am Projekt und arbeiten mit ihnen zusammen, um herauszufinden, an welchen Stellen sich ihre Arbeit durch Technologie verbessern ließe. Wenn sich die Menschen einbezogen fühlen und Änderungen umgesetzt werden, die ihnen die Arbeit erleichtern, dann sind sie oft erstaunlich aufgeschlossen.“

Wenn Sie spenden oder mehr über Age UK erfahren möchten, besuchen Sie die Website. Wenn Sie sich für weitere Beispiele interessieren, wie Cloud-Technologien gemeinnützige Organisationen unterstützen, lesen Sie den Nonprofit-Teil des Blogs.

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