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10. April 2018 — 5 Minuten Lesezeit

Wie die Cloud Produktionsteams ermöglicht, nur die besten Talente einzusetzen

Dass die Mitglieder eines Teams an einem Projekt zusammenarbeiten können, ohne sich jemals im selben Raum zu treffen oder sogar auf demselben Kontinent aufzuhalten, war noch vor zehn Jahren undenkbar.

Dennoch ist genau das bei digitalen Unternehmen, die mit den besten Talenten überall auf der Welt zusammenarbeiten wollen, inzwischen zur Normalität geworden.

Von dieser Art zu arbeiten ist in letzter Zeit oft die Rede. Und genau deshalb sollten wir einen Augenblick innehalten und uns genauer ansehen, wie das in der Praxis eigentlich funktioniert. Wie sollten Sie dieses Konzept einführen? Und welche Technologien brauchen Sie, damit remote Arbeiten möglich wird? Drop Everything befragt Menschen aus dem richtigen Leben, die sich konkreten Herausforderungen stellen und echte Geschichten dazu bereithalten. Zwei dieser Geschichten, die Sie interessieren könnten, möchten wir hier vorstellen.

 

Überwindung globaler Barrieren

Wenn es darum geht, kompetente Mitarbeiter zu finden, können geografische Faktoren ein Hindernis darstellen. Das mussten auch die Mitarbeiter von zwei Filmproduktionsfirmen feststellen. Doch Hugo Guerra, Will O’Connor und Will Cole von Fire Without Smoke fanden einen Weg, die Cloud und Services wie Dropbox Business zu nutzen, um ein virtuelles Expertenteam aufzubauen.

„Unsere Produktionsfirma befindet sich in Soho. Wir bieten das komplette Dienstleistungsspektrum für die Computerspielbranche an und arbeiten mit einem Kernteam von rund zehn Kollegen und einem großen Netzwerk freiberuflicher Mitarbeiter“, erklärt Guerra. „Häufig suchen wir nach ganz speziellen Fähigkeiten für Spezialeffekte und andere Arbeiten in der Postproduktion. Und das sind Talente, die im Vereinigten Königreich nicht immer verfügbar sind.“

„Unser jüngstes Projekt hat für unsere Verhältnisse alle Rekorde gebrochen: Zum ersten Mal haben wirklich alle im Team von externen Standorten aus zusammengearbeitet. Die Laufzeit des Projekts war relativ lang und wir benötigten insbesondere Fachleute für Spezialeffekte. Deshalb haben wir alle remote über Dropbox zusammengearbeitet; wir haben uns nie persönlich getroffen, nur über die Cloud.“

„Wir haben das Projekt pünktlich und mit der gleichen Qualität wie jedes andere Projekt abgeliefert. Vielleicht war die Qualität sogar noch etwas besser, weil wir die Freiheit hatten, wirklich die besten Leute einzusetzen. Wir hatten einen talentierten 3D-Künstler in Deutschland und einen Kartenzeichner in Neuseeland, aber alles hat blendend funktioniert. Manchmal haben wir sogar ganz vergessen, dass unsere Arbeit über einen externen Server lief.“

 

Die besten Talente unabhängig vom Standort

Das ist ein Szenario, das Peter Foott nicht fremd ist. Er ist Miteigentümer von Vico Films, einer in Irland ansässigen Produktionsfirma, die vor Kurzem beim „Galway Film Fleadh“-Festival eine Auszeichnung für den besten irischen Spielfilm gewann.

Er sagt: „Produktionsfirmen setzen viele Freiberufler ein und häufig findet ein harter Kampf um die besten Talente statt. Bei unserem letzten Projekt (einem Film mit dem Titel „The Young Offenders“) beschäftigten wir einen Sound Designer in Griechenland, einen Cutter in Frankreich, einen Komponisten in County Wicklow hier in Irland, einen Coloristen in Galway, einen Experten für visuelle Effekte in Dun Laoghaire und einen Music Editor in Dublin. Ich selbst wohne in Cork. Viele Leute aus dem Team hatte ich noch nie im Leben persönlich getroffen; ich wusste nur, dass sie auf ihren jeweiligen Gebieten die Besten waren.“

„Wer in der Filmbranche etwas erreichen möchte, müsste im Normalfall in Dublin, Irlands Knotenpunkt der Medienbranche, leben. Durch die neuen Möglichkeiten der Zusammenarbeit kann ich allerdings in Cork wohnen bleiben und muss nicht umziehen. Außerdem kann ich meine Crew unabhängig vom Wohnort der jeweiligen Leute aussuchen. Mit Tools wie Dropbox wird die Welt plötzlich zu meinem persönlichen Netzwerk. Früher musste man sich Büros oder Laufwerke teilen, aber das Arbeiten in der Cloud ist viel kostengünstiger und effizienter. So ermöglicht mir die Cloud zusätzlich eine bessere Work-Life-Balance.“

 

Ein kreativeres Umfeld dank der Cloud

Hugo Guerra pflichtet dem bei: „Dem Cloud-Computing gehört definitiv die Zukunft – und bedeutet für die Branche für visuelle Effekte einen positiven Wandel. Wir müssen nicht mehr zur Arbeit pendeln. Mit Dropbox können außerdem mehrere Mitglieder des Teams gleichzeitig an einer Datei arbeiten, sodass die Produktion erheblich beschleunigt wird.“

Peter Foott sagt, dass er auch anderen Produktionsfirmen empfiehlt, mit technischen Möglichkeiten zu experimentieren: „Zu Anfang wollten wir die Cloud einfach einmal ausprobieren. So haben wir durch Zufall ein System gefunden, mit dem wir optimal arbeiten können und das fantastische Ergebnisse liefert. Unsere Arbeitsweise ist jetzt weitaus produktiver und kreativer, denn die Mitarbeiter haben mehr Zeit, mehr Raum zur Entfaltung und mehr Freiheiten. Da Reisezeiten abgenommen haben, die Arbeitsumgebung vertraut ist und die Arbeit ganz flexibel an die Lebensumstände der Beteiligten angepasst werden kann, wird der Druck erheblich reduziert. Und das ist insgesamt das beste Rezept für Kreativität.“

Wenn Sie sich von den Ergebnissen der Kooperationsprojekte von Vico Films und Fire Without Smoke überzeugen möchten, können Sie Informationen zu den jüngsten Produktionen (beide zu 100 % in der Cloud erstellt) der beiden Firmen über die unten aufgeführten Links abrufen:

Vico Films: „The Young Offenders“ (einer der prämierten Filme in der Kategorie „Bester irischer Spielfilm“ beim „Galway Film Fleadh“-Festival). Sehen Sie sich die IMDB-Seite zum Film an.

Fire Without Smoke: „Homefront: The Revolution“ zeigt 50 Jahre Geschichte in mehreren kurzen Schlüsselsequenzen. Mit einer Mischung aus Liveaction, Matte Paintings (Vorsatzmalerei), 3D-Modellen und visuellen Effekten sowie mithilfe eines riesigen Motion-Control-Studios in Schweden kombinierte Fire Without Smoke viele bedeutende Techniken und hat so ein beeindruckendes Game-Intro erschaffen. Den fertigen Trailer können Sie hier sehen.

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