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8. November 2018 — 4 Minuten Lesezeit

Kreativität in Teams wecken und Mitarbeiter anspornen

Für gewöhnlich ist unser Arbeitsalltag von Mustern geprägt, die sich täglich wiederholen: der Weg zur Arbeit, ein fester Arbeitsplatz hinter einem Schreibtisch in einem Büro und jede Woche die gleichen Meetings – da ist es kein Wunder, wenn wir uns mit dem Um-die-Ecke-Denken schwertun. Aber was, wenn eine kreative Denkweise unabdinglich für Ihre Aufgaben ist, weil Sie einige der weltweit größten Probleme lösen müssen?

Darüber haben wir uns mit Kwame Ferreira unterhalten, dem CEO der Kreativagentur Impossible. Diese unterstützt einige der bekanntesten Markenanbieter der Welt dabei, sich mit Fragestellungen von globalem Interesse auseinanderzusetzen. Lesen Sie hier, wie er das kreative Denken in seinem Team fördert.

1. Das Arbeitsumfeld sollte die Unternehmenskultur widerspiegeln

Ferreiras Ansicht nach gehen Arbeitsplatz und Kultur Hand in Hand. „Unser Arbeitsplatz reflektiert unsere Kultur und unsere Kultur bereichert die Produkte und unsere erbrachten Leistungen, daher lassen sich beide nicht voneinander trennen“, erklärt er uns. „Wir bezeichnen unsere Unternehmenskultur als ‚kreative und gesunde Lebensweise‘. Sie basiert auf Werten wie Gesundheit, Freiheit, Verantwortungsbewusstsein und Zufriedenheit. Dabei steht für uns Gesundheit ganz klar an erster Stelle: Wir haben einen Kühlschrank für gesunde Mahlzeiten und bieten unseren Teams gesundheitsfördernde Aktivitäten an.“

2. Abwechslung hält das ganze Team geistig fit

Zu einem guten Arbeitsumfeld gehört allerdings mehr als nur Nahrung und gesundheitsfördernde Aktivitäten. Für Impossible ist das lediglich der Anfang, damit sich die Mitarbeiter wohl und geschätzt fühlen. „Unsere Mitarbeiter wechseln ihre Arbeitsaufgaben regelmäßig und kümmern sich beispielsweise eine Zeit lang um Kundenprojekte, dann um interne Start-ups, Rechercheaufgaben oder neue Entwicklungen“, so Ferreira. „Abwechslung ist so eine Art Fitnessprogramm für die Kreativität. Wenn weder Monotonie noch Langeweile Fuß fassen können, sind alle engagierter und vor allem motivierter. Außerdem ist wir uns sehr wichtig, dass unsere Mitarbeiter verreisen und Zeit außerhalb des Büros verbringen können. Erfahrungen fernab des Büroalltags sind nicht nur eine Wiege für kreative Ideen, sondern können auch zukünftigen Projekten zugutekommen.“

3. Mehr Wert auf die Bedeutung der Arbeit legen

Die meisten Unternehmen sehen sich in erster Linie dafür verantwortlich, die Bedürfnisse ihrer Kunden zu erfüllen. Aus der Sicht von Impossible ist das ein veraltetes Geschäftskonzept. „Unternehmen müssen sich neu orientieren und darauf konzentrieren, die Bedürfnisse ihrer Kunden, ihrer Mitarbeiter und des Planeten gleichermaßen zu befriedigen“, meint Ferreira. „Die Intention, allen helfen zu wollen, ist eine Inspiration für uns alle. So gelingt es uns, viel bessere Problemlösungen zu finden. Wir haben sogar unsere Entwurfsphase an dieses Denkmodell angepasst. Wenn es um Endnutzer-Feedback bei Produkttests geht, richten wir uns allein nach den Ergebnissen. Man kann erst wissen, welche Auswirkungen ein Produkt auf den Rest der Welt hat, wenn es tatsächlich benutzt wird. Das nennen wir Planet Centric Design.“

4. Sich über Fortschritte austauschen

Wie schafft man es, immer auf demselben Stand zu sein? Impossible zufolge ist eine gute Kommunikation aller Beteiligten der Schlüssel. „Wie die meisten Unternehmen haben wir unsere Studios, unsere Terminkalender und Meetings“, so Ferreira. „Eigentlich machen wir es kaum anders als alle anderen, wir verbringen nur mehr Zeit miteinander. Außerdem verwenden wir Cloudtechnologien, um Projekte voranzutreiben, in Echtzeit miteinander zu kommunizieren und zusammenzuarbeiten.“

5. Deutlich mehr auf Spontaneität vertrauen

Bei Impossible liegt der Schwerpunkt nicht auf einer festen Struktur, sondern auf einem Umfeld, in dem die Mitarbeiter sich als Teil von etwas Bedeutendem fühlen. „Bei uns gibt es keine festen Arbeitszeiten und -tage. Das ist ein radikaler Ansatz, der aber in unserem besonderen Umfeld einwandfrei funktioniert“, erklärt Ferreira. „Ein Umfeld, in dem wir unseren Mitarbeitern vertrauen und das Verantwortungsbewusstsein jedes Individuums fördern, ist entscheidend für Kreativität. Nur so können wir das liefern, was unsere Kunden und der Planet brauchen.“

Weitere inspirierende Erfahrungen aus den Bereichen positive Unternehmenskultur und Kreativitätsförderung finden Sie im Kulturbereich unseres Blogs.

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