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14. November 2018 — 4 Minuten Lesezeit

Wie neue Technologie größere Margen bei Live-Sendungen schafft

Versetzen Sie sich einmal in die Rolle eines internationalen Sendeunternehmens. Ihr weltweites Publikum möchte ein großes Ereignis hautnah miterleben – und das auf Mobilgeräten, heimischen Fernsehern und unzähligen Live-Streaming-Plattformen rund um den Globus. So ein riesiges Unterfangen ist nur mit verschiedenen Arbeitsprozessen, hochqualifizierten Teams und brillanter Technologie möglich, bei der künstliche Intelligenz (KI) inzwischen immer wichtiger wird.

Wir wollten herausfinden, wie Live-Produktionsteams das alles bewältigen und wie sich ihre Methoden sogar noch verbessern lassen. Deshalb haben wir mit dem Team von Net Insight gesprochen, einem weltweiten Anbieter für Live- und interaktive Sendungen.

Dezentralisierte und Remote-Produktion auf dem Vormarsch

Live-Übertragungen sind oft kostspielig und nur durch den Einsatz vieler Mitarbeiter vor Ort realisierbar. Ohne Kameras, ein mobiles Studio, ein Produktionsteam, einen Supportmanager und eine Satelliten- oder Netzwerkverbindung geht gar nichts, und das summiert sich. Mit den heutigen Kollaborationstools und modernen Übertragungstechnologien können die Verantwortlichen jedoch ihre Kosten senken. „Bei der Summe, die für ein zweistündiges Live-Event anfallen kann, kommen einem glatt die Tränen“, so Larissa Goerner, Strategic Product Manager bei Net Insight. „Aber warum sollten wir mit einem großen Produktionsteam um die Welt reisen, wenn wir in unserem Studio zu Hause das gleiche Ergebnis erreichen können?“

„In den vergangenen zehn Jahren haben wir immer mehr mit dieser Remote-Methode produziert“, fährt Goerner fort. „Heute brauchen wir vor Ort nur noch Kameraleute und Journalisten. Alles andere erledigen wir vom Studio und von der Galerie aus. Technologien für Zusammenarbeit und Übertragung sind inzwischen so schnell, dass wir praktisch unmittelbar kommunizieren können. Dadurch können wir in Echtzeit die besten Szenen einfangen und die besten Bilder aus der Remote-Galerie auswählen. Wir haben weniger Personal im Einsatz und erzielen deutlich größere Margen, besonders bei weniger publikumsstarken Events.“

Laut Goerner ergeben sich durch die besseren Möglichkeiten für eine Echtzeit-Zusammenarbeit auch Chancen, in der Produktion einen Schritt weiter zu gehen. „Durch die Cloud wird der Workflow bei der Übertragung vereinfacht. Je häufiger Kollaborationstools zum Einsatz kommen, desto mehr können Teams in der Medienproduktion auf die besten Talente aus aller Welt zurückgreifen. Der nächste Schritt sind Teams, die über die verschiedensten Orte verteilt sind, sodass unabhängig vom Standort nur die Besten zusammenarbeiten.“

Steigende Nachfrage nach hochwertigem Streaming

„Auch Live-Content wird immer stärker digitalisiert“, so Filippa Hasselstrom, Senior Director Product Marketing bei Net Insight. „Die Kundschaft möchte überall Zugang zu großartigem Content haben. Anbieter von Live-Sendungen müssen diesen daher auch online in hoher Qualität bereitstellen. Der größte potenzielle Störfaktor dabei ist die Latenz zwischen der Fernsehübertragung und dem Internet, denn das Publikum will schließlich keinen Live-Stream sehen, der dem Fernsehbild hinterherhinkt. Aber inzwischen sind Live-Streams tendenziell sogar schneller und besser als die traditionelle Ausstrahlung.“

Die Digitalisierung bringt auch neue Möglichkeiten der Integration und Automatisierung mit sich. „Sendeunternehmen versuchen, so viel wie möglich zu automatisieren“, fährt Hasselstrom fort. „Auf diese Weise lassen sich die Ressourcen besser über die Wertschöpfungskette verteilen und das Publikum bekommt hochwertigere Leistungen geboten. Schwächere Live-Events lassen sich inzwischen automatisieren, und dadurch wachsen die Margen.“

Künstliche Intelligenz (KI) trägt ebenfalls zu dieser Automatisierung bei. „Die Unternehmen experimentieren mit KI und analysieren Videos und Interaktionen von Nutzern mit Live-Content“, sagt Goerner. „Schon bald werden wir die Kameraregie und interaktive Features in die Hände der KI legen können, und dann können die Sender personalisierte, maßgeschneiderte Angebote auf den Markt bringen.“

„Wann immer es um Daten und Content geht, ist künstliche Intelligenz im Spiel“, verrät Hasselstrom. „Bei dem großen Angebot an Streams ist es nur logisch, sie durch KI analysieren zu lassen, um den Zuschauern die bestmögliche Übertragung zu bieten. Wir raten daher jedem, sich sobald wie möglich mit KI vertraut zu machen, um sich einen Vorteil zu verschaffen.“

Weitere Geschichten über den Einfluss von Technologie in der Medienbranche finden Sie im Medienbereich des Blogs.

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