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5. May 2017 — 4 Minuten Lesezeit

Medienunternehmen sitzen auf einer Goldgrube – sie wissen es nur nicht

Geistiges Eigentum ist einer der wichtigsten Vermögenswerte eines jeden Unternehmens, ungeachtet der Branche. Die Medienindustrie ist da keine Ausnahme. Wie Christopher Bretnall, Technical Director am National Theatre, letztes Jahr beim BVE-Event in London zusammenfasste: „Im Zeitalter der Digitalisierung ist geistiges Eigentum kostbarer denn je. Wer die Kontrolle darüber verliert, der verliert auch die Fähigkeit, mit seinen Erzeugnissen Geld zu verdienen.“

Das wurde kürzlich beim runden Tisch der Digital Production Partnership (DPP) besonders deutlich. Geistiges Eigentum, die Verwaltung dieses Eigentums und die Möglichkeiten der finanziellen Ausschöpfung waren bei diesem Treffen ein großes Thema.

Die Chefs der vertretenen Produktionsagenturen sprachen davon, dass geistiges Eigentum wie Film-, Bild- und Tonmaterial häufig zwar gespeichert, aber nicht nachgehalten wird, sodass es in Vergessenheit gerät. Das hat zur Folge, dass Produktionsagenturen viel Zeit und Geld in die Erstellung von Inhalten investieren, die sie eigentlich schon im Archiv haben – weil sie sie nicht finden können.

Das Filmmaterial, das Produktionsagenturen über einen längeren Zeitraum herstellen, wird zu Stock-Footage. Während diese Aufnahmen nach und nach digitalisiert werden, steigt der Datenberg, auf dem die Agenturen sitzen, weiter an.

Das Problem besteht darin, dass sich Stock-Footage-Archive zwar zu echtem Geld machen lassen – aber nur, wenn sie gezielt auffindbar sind. Dabei schätzte die Association of Commercial Stock Image Licensors (ACSIL) den Wert der Stock-Footage-Branche schon vor zehn Jahren auf 282 Millionen US-Dollar.

Video ist Trumpf

Das Medium Video ist aus unserem Leben kaum noch wegzudenken. Es ist überall im Kommen, egal ob in der Werbung, beim Film, in der Geschäftswelt oder im Marketing. Cisco geht sogar davon aus, dass bis 2020 der Anteil von Videomaterial am Mobilfunkvolumen 75 % betragen wird und dass in nur zwei Jahren 80 % des weltweiten Internetverkehrs aus Videoinhalten bestehen werden.

Videos sind also äußerst wertvoll und zurzeit sitzen die Produktionsagenturen auf dem Material aus mehreren Jahrzehnten. Natalie Triebwasser, Head of Production bei Quicksilver Media, fasste diesen Zustand beim runden Tisch folgendermaßen in Worte: „Wir müssen mehr Geld aus unseren Inhalten machen, indem wir sie auf einer leicht zu bedienenden, effizienten Plattform speichern, über die wir sie schnell und kostengünstig verbreiten können.“

Die Cloud ist dafür die ideale Lösung.

Mehr Speicherkapazität

„Vor Kurzem haben wir einen Bericht veröffentlicht, in dem wir aufgezeigt haben, dass 75 % der Produktionsagenturen entweder bereits in Ultra High Definition (UHD) produzieren oder in den kommenden zwölf Monaten damit beginnen werden”, so Mark Harrison, Managing Director der Digital Production Partnership.

Darum muss eine Plattform her, die nicht nur eine große Menge sehr großer Dateien fassen kann – es muss auch möglich sein, sie ohne Einschränkung der Dateigröße von dort aus freizugeben. „Cloudanbieter, deren Plattformen die Speicherung und Freigabe großer Dateien ermöglichen, werden für Medienunternehmen immer attraktiver“, fuhr Harrison fort.

Niedrigere Kosten

Wenn wir erst Geld aufwenden müssen, um das benötigte Material zu suchen, wird dessen Wert dadurch erheblich gesenkt. Cloudtechnologien machen die Beschriftung, Archivierung und Bearbeitung einfach. So lassen sich Dateien auch schnell und mühelos wiederfinden.

Wie Mark Gardner, Sales Director bei Snell Advanced Media, beim BVE-Event im letzten Jahr treffend erklärte: „Was wir unbedingt vermeiden wollen, ist dass wir mehr für die Suche nach Inhalten ausgeben, als sie eigentlich Wert sind.“

Sicherheit

Je wertvoller Stock-Footage wird, desto wichtiger wird der Sicherheitsaspekt. Wenn etwas einen hohen Wert hat, wird es nämlich auch für Kriminelle interessant. Medienunternehmen, die einen Cloudtechnologie-Anbieter an ihrer Seite haben, können ihr geistiges Eigentum auf dessen Plattform sicher speichern.

Einfacher Zugriff, leichtes Geld

Daten sind auf dem besten Weg, sich zu einer neuen Währung zu entwickeln. Die zukünftige Stellung des Videos als wichtigster Inhaltstyp hat zur Folge, dass Produktionsagenturen ihre Dateien in Form von Stock-Footage zu einer neuen Einnahmequelle machen können.

Keith Scholey, COO von Silverback, schätzt die Situation so ein: „Zurzeit wissen die Inhaber des Materials oft nicht, welche Werte sie besitzen und wie sie darauf zugreifen können. Wer den Wert seines Eigentums nicht erkennt oder es nicht wiederfinden kann, wirft Geld zum Fenster raus.“

Damit sich die Mühe auch lohnt, müssen die Inhalte so gespeichert werden, dass sie leicht durchsucht werden können, um darauf zugreifen zu können. Nur so können Produktionsagenturen damit Gewinne erzielen. Cloudtechnologien sind die einfachste Lösung, um auf archiviertes Material zuzugreifen und es zu Geld zu machen.

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